Konstruktionsprinzip
1. Langlochführung
Die ovale oder rechteckige Langlochform ermöglicht eine lineare Verschiebbarkeit der Achse in einer Führungsrichtung, während die Position senkrecht zur Bewegungsrichtung fixiert bleibt.
2. Selbstzentrierung durch Gurtzug
Der umschlingende Gurt (Riemen, Seil oder Band) erzeugt eine einseitige Zugkraft, die die Achse automatisch gegen den festen Anschlag drückt. Dadurch entfällt die Notwendigkeit beidseitiger Justiermöglichkeiten.
3. Positioniersystem
Die Abdrückschraube auf der gegenüberliegenden Seite dient als:
- Einstellhilfe für die Neutralposition
- Sicherung gegen ungewolltes Lösen
- Feinjustage der Achslage
4. Stirnseitige Klemmung
Die Kombination aus Klemmchraube und Scheibe an der Achsstirnseite ermöglicht:
- Feste Arretierung der Achse bei Betrieb
- Schonende Kraftverteilung durch die Unterlegscheibe
- Schnelles Lösen für Positionsänderungen